Kinderschutzkonzept des Trägervereins Freies Kinderhaus e.V. – work in progress
Stand 25.06.2025
Reichweite des Schutzkonzeptes: „Schutz der Kinder vor sämtlicher Gewalt“
Der Trägerverein Freies Kinderhaus arbeitet seit 2022 an einem Kinderschutzkonzept. Das beste schriftliche Dokument ist jedoch nicht viel Wert, wenn es nicht gemeinsam ausgearbeitet, gelebt und stetig weiterentwickelt wird. Deshalb verstehen wir diesen Prozess als eine gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten.
Im Sommer 2024 hat unsere KiTa-Fachberatung Nicole Limmer Workshops zu einzelnen Teilaspekten des Kinderschutzkonzeptes durchgeführt. Beteiligt waren unsere drei Kitas „Freies Kinderhaus“, „Waldkindergarten“ und „wi-wa-wuschels“, sowie der Schülerhort in der Kinder-Kultur-Werkstatt und die provisorische Kinderbetreuung während des Deutschkurses..
Für die offene Kinder- und Jugendarbeit erarbeiten wir ein Schutzkonzept, das für die Kinder-Kultur-Werkstatt, die Jugendwerkstatt und das FreiRAUm-Projekt gilt. Dabei bringen wir bereits bestehende Konzepte, Haltungen und Kenntnisstände zusammen und diskutieren sie in Teams. Die Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Jugend- und Freizeitstätten (AGJF) ist dabei sehr hilfreich. Vier Vertreter:innen unserer Offenen Kinder- und Jugendarbeit nehmen regelmäßig an den Schutzkonzept-Werkstätten der AGJF teil.
Warum ein Schutzkonzept?
Kinder haben das Recht auf ein sicheres und geschütztes Aufwachsen. Damit dieses Recht in unseren Einrichtungen jederzeit gewährleistet ist, entwickeln wir ein Kinderschutzkonzept. Es dient nicht nur als Leitfaden für den Ernstfall, sondern vor allem der aktiven Prävention und der Förderung einer Kultur des Hinsehens und Handelns.
Ein Kinderschutzkonzept schafft klare Strukturen und legt fest, wie wir bei Sorgen oder Verdachtsmomenten handeln, welche Ansprechpersonen zuständig sind und welche Schritte eingeleitet werden. Dadurch wissen alle – Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Eltern – was zu tun ist, um Kinder bestmöglich zu schützen.
Darüber hinaus stärkt das Konzept die Rechte der Kinder und macht deutlich, dass Ihre Stimmen gehört werden, ihre Grenzen respektiert und ihr Wohl immer im Mittelpunkt steht.
Mit unserem Kinderschutzkonzept möchten wir ein offenes, transparentes und vertrauensvolles Umfeld schaffen, in dem Kinder sicher aufwachsen, sich entfalten können und sich in unseren Einrichtungen wohlfühlen.
Wer arbeitet mit am Schutzkonzept?
Alle Abteilungen des Trägerverein Freies Kinderhaus sind informiert oder aktiv in der Erarbeitung eingebunden. Eine Steuerungsgruppe koordiniert den Prozess, stellt wichtiger Dokumente bereit und sorgt für den Informationsfluss zwischen den Arbeitsgruppen.
Zu den einzelnen Arbeitsgruppen gehören u.a. die Kinder-Kultur-Werkstatt, die Jugendwerkstatt, das FreiRAUm-Projekt, sowie unsere Kitas, der Hort und die Psychosoziale Beratung (PsB). Jede Abteilung wird mit Augenmerk auf ihre Zielgruppe ein Schutzkonzept erarbeiten. Selbstverständlich ist der Vorstand und die Geschäftsführung des Trägervereins Freies Kinderhaus mit einer tragenden und steuernden Rolle am Prozess beteiligt.
Alle Beteiligen treffen sich im regelmäßigem Abstand in großer Runde, um die Ergebnisse vorzustellen, zu diskutieren, sich auszutauschen und die nächsten Schritte abzustimmen. Auch Mitarbeitende (u.a. aus der Kulturkantine oder der Hausmeisterei), die nicht direkt am Prozess beteiligt sind, sind eingeladen, sich zu informieren und ihre Gedanken und Vorstellungen einzubringen.
Was sind die nächsten Schritte?
Um ein wirkungsvolles Kinderschutzkonzept für unseren Trägerverein zu entwickeln, wollen wir zunächst den aktuellen Stand erheben. Wir schauen genau hin, in welchen Bereichen bereits wichtige Aspekte des Kinderschutzes gelebt werden – und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt.
Dafür erfassen die Arbeitsgruppen den Ist-Zustand. Jede Gruppe wird mit verschiedenen Befragungsmethoden an ihre jeweilige Zielgruppe herantreten: Eltern, Kinder und Jugendliche, Mitarbeitende sowie mit dem Verein verbundene Personen.
So gewinnen wir ein umfassendes Bild davon, wie Kinderschutz aktuell wahrgenommen und umgesetzt wird. Die Ergebnisse dieser Befragungen bilden die Grundlage für die weitere Arbeit am Konzept und helfen uns, die richtigen Schwerpunkte zu setzen.
Wir freuen uns über jede Beteiligung – denn je mehr Perspektiven einfließen, desto wirkungsvoller und praxisnäher wird unser Kinderschutzkonzept.
Kontakt: verein@tvfk.de oder 07022 2096-100
Steuerungsgruppe: Sophia Voigtländer-Schnabel, Julia Rieger, Beate Staudenmaier. Sophie-Christin Alsharara, Nicole Jäckel
Demnächst mehr zu:
Gliederung des Schutzkonzepts
Dokumente
Kinderschutzkonzept – einfach erklärt
Kinder sollen sicher und ohne Angst aufwachsen. Deshalb arbeiten wir seit 2022 an einem Kinderschutzkonzept. Dieses Konzept entsteht Schritt für Schritt gemeinsam mit allen Bereichen unseres Vereins. Nur so ist es echt und wirksam.
Im Sommer 2024 gab es Workshops mit unserer Fachberaterin Nicole Limmer. Dort haben sich unsere drei Kitas (Freies Kinderhaus, Waldkindergarten und wi-wa-wuschel), der Schülerhort und die Kinderbetreuung während des Deutschkurses mit einzelnen Themen des Kinderschutzes beschäftigt.
Auch in der offenen Kinder- und Jugendarbeit entwickeln wir ein eigenes Schutzkonzept. Dazu gehören die Kinder-Kultur-Werkstatt, die Jugendwerkstatt und das FreiRAUm-Projekt. Wir arbeiten dabei eng mit der AGJF (Arbeitsgemeinschaft Jugend- und Freizeitstätten) zusammen.
Warum machen wir das?
- Kinder haben das Recht auf Schutz.
- Ein Schutzkonzept gibt klare Regeln: Wer macht was, wenn es ein Problem gibt?
- Alle – Kinder, Eltern, Mitarbeitende – sollen wissen, an wen sie sich wenden können.
- Die Meinung der Kinder ist uns wichtig. Ihre Grenzen zählen.
Unser Ziel: Ein sicherer, offener und freundlicher Ort für alle Kinder und Jugendlichen.
Wer arbeitet mit?
Alle Abteilungen des Vereins machen mit. Eine Steuerungsgruppe organisiert den Ablauf. Jede Abteilung schaut dabei besonders auf ihre eigene Zielgruppe. Am Ende treffen wir uns alle, tauschen die Ergebnisse aus und besprechen die nächsten Schritte.
Auch Mitarbeitende, die nicht direkt beteiligt sind, können ihre Ideen einbringen.
Wie geht es weiter?
Wir wollen jetzt herausfinden:
- Was läuft beim Kinderschutz schon gut?
- Wo können wir noch besser werden?
Dafür machen die Arbeitsgruppen Befragungen. Wir sprechen mit:
- Eltern
- Kindern und Jugendlichen
- Mitarbeitenden
- Menschen, die mit unserem Verein verbunden sind
So bekommen wir ein klares Bild und können unser Schutzkonzept weiterentwickeln.
Ihre Beteiligung ist wichtig! Je mehr Menschen mitmachen, desto besser und hilfreicher wird unser Kinderschutzkonzept.
